Weihnachtsgedichte zum Vortragen


Kerzenlicht und Tannengrün,
Rentiere, die den Schlitten ziehen:
Machet Eure Herzen weit
denn jetzt beginnt die Weihnachtszeit!

Was gibt es Schöneres zu sehn
als Kinder, die am Christbaum stehn?
Denn da gibt’s all die tollen Sachen,
die Kinderherzen lachen machen.

Spekulatius und Lebkuchen,
Naschereien zum versuchen,
Butterplätzchen, Pfeffermann,
alles, was man backen kann.

Und all diese tollen Paketchen,
ist darin die Puppe Gretchen?
Oder doch ein Automobil?
Die Verpackung verrät nicht viel…

Doch erst wenn das Glöckchen klingt
weiß es wirklich jedes Kind:
Endlich ist es nun soweit:
Jetzt ist es Bescherungszeit!

Manchmal sitz ich da und denke:
Sind es wirklich die Geschenke
die Weihnachten zum Feste machen?
Oder sind es diese leckeren Sachen
die vom Backen noch ganz frisch
duften auf dem Gabentisch?

Nein, dass muss ein jeder sehn:
Weihnachten wär nur halb so schön
wäre man einmal allein –
Es muss der Kreis der Lieben sein,
der die schöne Weihnachtsnacht
zum besten aller Feste macht!

Draußen vor dem Fensterglas
tobt der weiße Winterspaß:
hier fällt schöne weiße Pracht,
die den Kindern Freude macht.
Doch drinnen in dem warmen Zimmer
fühlt man sich noch immer
voll von der Gemütlichkeit
die jetzt in der Weihnachtszeit
unsere Herzen weiter macht
beim Warten auf die Heilige Nacht.

Es war einmal vor langer Zeit
in einem schönen, fernen Land
Da wurde einst der Himmel weit
und große Freude wurde erkannt

„Halleluja“, sprach da Gottes Knecht.
„Der Heiland kommt zu uns auf Erden,
Er sorgt für Liebe und für Recht,
denn es soll endlich Frieden werden!“

Ein Kindlein wurde darauf geboren,
sah aus wie jedes andre Kind:
Augen, Nase und zwei Ohren
doch gab’s auch Dinge, die anders sind.

Natürlich konnte man’s nicht sehen –
Das Herzen macht den Unterschied!
Man konnte kaum vorüber gehen,
schon gewann man dies Kinde lieb.

Denn dieses Kind war Gottes Sohn
und in dieser Heiligen Nacht
hatte es vor vielen Jahren schon
uns die Weihnachtsfreude gebracht!

Wenn der Schnee vom Himmel fällt,
wenn ganz weiß die kalte Welt,
wenn mit heller Sternenpracht
Licht kommt in die dunkle Nacht.

Kerzen strahlen in hellem Glanz
und erwärmen die Herzen ganz
und um uns herum in der Luft
schwebt ein feiner Plätzchen-Duft.

Dann gedenken wir der Nacht
als ein Wunder wart vollbracht
als ein Kind geboren ist
das wir nennen Jesus Christ.

Dieses Kind bracht in die Welt
etwas was uns wohl gefällt
nämlich wundervollen Frieden
und die Gabe stets zu lieben!

Weihnachten – du schöne Zeit!
Machet Eure Herzen weit,
zündet Eure Kerzen an
denn bald kommt der Weihnachtsmann.
Bringt uns viele milde Gaben,
dass wir uns daran erlaben:
Lebkuchen mit Zuckerguss,
Plätzchen und kandierte Nuss –
alles, was uns Freude macht
gibt es in der heil’gen Nacht!