Weihnachtsgedichte sächsisch


In der alten Neustadt von Dresden
im sächsischen Land,
ist wohl allen, ja wirklich allen bekannt,
da gibt es den Stritzelmarkt
von einer ganz besonderen
ganz feinen Art.
Der Pflaumentoffel
von weitem schon grüßt
und seinen Gästen
den Besuch mit Leckerem versüßt.
In der Frauenkirche,
dem heiligen Ort,
wird mit Adventslieder eingestimmt,
auf den Abend,
an dem das Weihnachtoratorium erklingt.
Mit Lichterbäumchen, Spielzeug und bunte Massen
kann jedes Jahr
in der alten Neustadt von Dresden
im sächsischen Land
ein jeder den Weihnachtstrubel besehen.

Wenn es draußen
tüchtig schneit,
dann ist die Weihnachtszeit
nicht mehr weit.
Feine Pulsnitzer Lebkuchen
und Stolle aus Dresden,
liegen auf den bunten Tellern,
so ist es immer
in der Weihnachtszeit gewesen.
So wird es auch sein,
immer zu jener Zeit,
wenn leuchtet der Kerzen warmer Schein.

Zur Winterzeit
ein Bäumlein steht
ganz tief verschneit
und noch ganz allein.
Im Erzgebirge,
so ist es Brauch und Sitte
holt man es sich
in der warmen Stube Mitte.
Behangen mit Kugeln
aus Lauschaer Glas
und mit Strohsternen,
mit Äpfeln, Nüssen und Lichtern
über alle Maß.
Schön schaut es aus,
das Bäumlein
in der warmen Stube Mitte.
Ist nun nicht mehr allein
zur Bescherung treten alle ein.
Und wenn sich alle Welt
über das schöne Bäumlein freut,
ja dann,
ja dann ist nun endlich Weihnachtszeit.

Im Dezember,
ein jedes Jahr,
die Menschen strömen
zum Leipziger Weihnachtsmarkt.
Kommen mit Bussen und Bahnen
oder gelaufen in Scharen.
Zielsicher zu des Glühweines Stand
der ist weit über die sächsischen Grenzen bekannt.
Und auch im Märchenwald,
da ist vielleicht was los.
Ein jedes Kind will hin,
warum nur, bloß?
Zu schauen gibt es,
der Märchen viele.
Böse Hexen mit griesgrämiger Miene,
und Prinzessinnen, deren Pagen ihnen dienen.
Auch Tiere auf Stroh gebettet,
liegen um die große Tanne
bis zur heiligen Mette.
Hübsch auf- und dargestellt
Zeigt sich eine Traumlandwelt.
Vor jeder Bude bleiben die Kinder stehen
um aus ihren großen Kulleraugen staunend zu sehen.
Vom Zuckerbäcker ein verlockender Duft,
Weihnachten,
Weihnachten liegt wahrlich in der Luft.

Kekselduft zieht durch das Haus,
draußen sieht es ungemütlich aus.
Es stapft der Weihnachtsmann nicht gern
durch nassen Matsch und Schnee
sitzt vorm Fernseher und stöhnt ojeh.
Was werde ich in diesem Jahr wohl machen,
damit die Kinder trotzdem lachen?
Schick ich denen ne SMS ganz leise
oder mach ich mich doch auf die weite Reise?
Der lustige Räuchermann, er ruft hurra
und stand plötzlich neben dem Alten da.
Ich helfe Dir mit im weiten Sachsen Lande,
Zu zweit sind wir die Geschenkebande.
Gesagt, getan
und starten los.
Die Kinder freut es,
die Eltern lachen
was die beiden sich haben einfallen lassen.
Kekselduft zieht immer noch durch das Haus
und auch der Räuchermann lässt seinen Qualm heraus.
Benebelt sind nun Groß und Klein,
so schön kann Weihnachten sein.